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keinkonsum,Sucht,Selbsthilfe,HIV,Drogen
 

Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



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Übertragungsrisiko

Wie groß ist das Übertragungsrisiko bei verschiedenen Übertragungswegen?

Wichtig: Alle Zahlen, die Sie im Folgenden finden, sind nur Durchschnittswerte und erlauben keinen Rückschluss darauf, wie hoch das Risiko im Einzelfall ist. Denn das individuelle Risiko wird durch viele Begleitumstände, u. a. Art der Sexualpraktik, begleitende andere sexuell übertragbare Erkrankungen, Hautverletzungen und Geschwüren, Beschneidung und Schleimhautverletzungen, mitbestimmt.


Mittlere Übertragungswahrscheinlichkeit für

Übertragungsweg HIV HBV HCV HBV bei HIV-Doppel­infektion HCV bei HIV-Doppel­infektion
Rund um die Geburt 10-20 % 10-90 %1) < 2-7 % 10-90 %1) 10-20 %
Sexuell < 1 % bis 90 %2) < 1 % bis 90 %2) < 1-3 %3)
Nadelstichverletzung mit Hohlnadel4) 0,3 %      30 %         0,3 %      unbekannt unbekannt









Fotolia neugeborenes © fux #546407

 


zu 1) Rund um die Geburt

Hepatitis B

Die Übertragungswahrscheinlichkeit der Hepatitis B rund um die Geburt von der Mutter auf das Kind liegt bei 10-40 %, wenn die Mutter HBs-Ag-positiv, aber HBe-Ag-negativ ist. Das Risiko ist deutlich höher (bis 80 %) bei HBs-Ag- und HBe-Ag-positiver Mutter. Es gilt: je höher die HBV-DNA desto größer das Übertragungsrisiko.
Eine Übertragung von der Mutter auf das Kind kann durch Medikamente aber verhindert werden. Deshalb wird bei jeder werdenden Mutter geprüft, ob sie eine Hepatitis B hat und das Testergebnis im Mutterpass vermerkt. Das Baby kann dann nach der Geburt immunisiert werden. Ob Medikamente, sogenannte Nukleosid-Analoga, ebenfalls dazu geeignet sind die Übertragung zur verhindern, ist noch nicht ausreichend untersucht worden.

 

Hepatitis C

Ist die Mutter HIV/HCV-koinfiziert, liegt das Risiko eine HCV-Infektion für das Kind bei 10-20 %. Wird die Mutter mit einer hochaktiven antiretroviralen Therapie behandelt und ein Kaiserschnitt wegen der perinatalen HIV-Transmissionsprophylaxe durchgeführt, sinkt das Risiko für das Kind auf unter 3%.

zu 2) und 3) Sexuell

Sexuelle Übertragung von Hepatitis B

Die sexuelle Übertragung von Hepatitis B ist häufig und abhängig von der Höhe der HBV-DNA-Viruslastl

Was Sie wissen sollten:

Bei häufigem Partnerwechsel und verletzungsanfälligen Sexualpraktiken (ungeschützter Analverkehr, Fisting, Verwendung von Sex Toys) sowie bei einer HIV/HCV-Doppelinfektion nimmt das Risiko der HCV-Übertragung deutlich zu.

Sexuelle Übertragung von Hepatitis C

Dieses mit <1-3 % niedrige Risiko basiert auf epidemiologischen Untersuchen bei heterosexuellen Paaren, bei denen ein Partner HCV-positiv ist.

Anders sieht es aus bei HIV-positiven homosexuellen Männern. Zurzeit gibt es eine Häufung von Fällen akuter HCV-Infektionen, die überwiegend bei HIV-positiven homosexuellen Männern zu beobachten ist. Man geht davon aus, dass es zu einer Übertragung gekommen ist, weil es während des Sex zu einer Verletzung der Schleimhäute (z.B. durch Fisten oder durch Verwendung von Sex Toys im Analbereich z.B. Dildos, Vibratoren, Anal Plugs etc.) mit folgendem  Blut-zu-Blut-Kontakt gekommen ist. Unter diesen Bedingungen ist das Risiko einer sexuelle Übertragung sehr viel höher!

Ist ein Partner nicht nur mit Hepatitis C, sonder auch mit HIV infiziert, ist das Risiko, dass der Partner sich mit HCV infiziert ebenfalls deutlich erhöht. Dabei spielt eventuell auch die Höhe der Viruslast eine Rolle.

Zu 4) Nadelstichverletzung mit Hohlnadel

Bei Nadelstichverletzungen war man in der Vergangenheit für Hepatitis C von einer höheren Übertragungsrisiko als für HIV ausgegangen. Neuere Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Übertragungsraten bei Nadelstichverletzungen mit HCV-kontaminiertem Blut ebenfalls bei 0,3 % liegen- also genauso hoch wie für HIV.



 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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