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keinkonsum,Sucht,Selbsthilfe,HIV,Drogen
 

Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



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Hepatitis A

Was ist Hepatitis A ?



Epidemiologie

Das Hepatitis-A-Virus (HAV) wird fäkal-oral (enteral) übertragen und verursacht eine akute, meist selbstheilende Infektion. Infektionsquellen können sein: verseuchtes Wasser und verseuchte Nahrung, die mit entsprechendem Wasser in Berührung kam. In Seewasser bleibt das HAV bis zu 4 Wochen infektiös. Die Inkubationsdauer beträgt zwischen 14 und 45 Tagen, eine Infektiösität besteht allerdings schon 7-14 Tage vor Krankheitsausbruch. Bein uns kommt die Hepatitis A üblicherweise als "Mitbringsel" aus dem Urlaub, sprich als Reisekrankheit vor, die zum Beispiel in den Ländern der Dritten Welt erworben werden kann. Die parenterale Übertragung ist sehr selten. Die Prävalenz (= Durchseuchung) in der Bevölkerung hat in den letzten Jahren dank gestiegener Hygienestandards stark abgenomme, die Inzidenz liegt bei 250/100000 Einwohner. Antikörper gegen HAV lassen sich nur bei 5% der Achtzehnjährigen und bei mehr als 75% der Siebzigjährigen nachweisen. Die Erkrankung ist meldepflichtig.

Aufbau:

Das HAV ist ein RNA-Virus mit etwa 30 nm Durchmesser, das zu den Picornaviren gehört. Es besteht aus einem Nucleocapsidprotein, das aus verschiedenen Strukturproteinen zusammengesetzt ist. Die Strukturproteine umgeben die RNA, die etwa 7400 Basen lang ist.

Symptome:

Kurz nach der Infektion treten Inappetenz, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im rechten Oberbauch, Durchfall, Fieber und Arthralgien auf. Die Leber ist meist dolent. Gelegentlich treten auch Exantheme, Myalgien und Lymphknotenschwellungen auf.

Diagnostik

Das HAV kann über einen Test auf Antigene oder auf Antikörper nachgewiesen werden. Während der Prodromalphase kann das HAV im Stuhl des Infizierten nachgewiesen werden. Im Blut gelingt der Nachweis in der Regel nicht, da beim offenen Ausbruch der Erkrankung keine Virusreplikation mehr stattfindet.Spezifische Antikörper der IgM-Klasse sind bereits 14 Tage nach der Infektion festzustellen, wenige Tage später auch die Antikörper der IgM-Klasse. Routinemässig werden die Antikörper der IgM- und der IgG-Klasse gemeinsam nachgewiesen. Ist der Test positiv und liegt auch klinisch eine Hepatitis vor, so muss nach Nachweis der spezifischen IgM-Antikörper eine Hepatitis A festgestellt werden.
Wegweisend sind stark erhöhte Transaminasen, meist sind die GOT-Werte höher als die GPT-Werte. Höhe der Transaminasen und Schwere des Krankheitsverlaufes korrelieren nicht. Die Dauer einer Cholestase wird jedoch durch die Schwere des Verlaufes mitbestimmt. Differenzialdiagnostisch sind Leptospirose, Malaria, Sepsis, Cytomegalie, alkoholbedingte Hepatitis, Hepatitis E und HBV-Infektion zu berücksichtigen.

Klinik

Die Hepatitis A heilt in über 99% der Fälle innerhalb von 3 Monaten spontan ab. Sehr selten (0.1%) tritt eine fulminante Hepatitis auf. Ein Ikterus (Gelbwerden) tritt bei den meisten Patienten auf. Der Verlauf der Transaminasen weist überwiegend nur einen Höhepunkt auf, es folgt eine rasche Normalisierung. Bei manchen Patienten kommt es zu einer Cholestase mit Pruritus und längerem Ikterus.Eine chronisch aktive Hepatitis A wurde bisher nicht beobachtet, als Folge einer fulminanten Hepatitis kann eine Leberzirrhose auftreten. Fulminante Verläufe haben in Europa eine Überlebensrate von 33-61%.

Therapie

Es gibt keine spezifische Therapie für die Hepatitis A. Bei den fulminanten Verläufen ist eine intensivmedizinische Betreuung angeraten, selten ist eine Transplantation angezeigt. Bei erheblicher Krankheitssymptomatik kann Bettruhe erforderlich sein. Auf Alkohol sollte während der Erkrankung unbedingt verzichtet werden.

Prophylaxe

Bei Reisen in Endemiegebiete steht ein Aktivimpfstoff zur Verfügung. Der Impfschutz beträgt in den ersten fünf Jahren 90%. Eine Booster-Impfung sollte lauf STIKO nach 5-10 Jahren erfolgen, wenn der Anti-HAV unter 10 U/l sinkt. Es gibt auch eine Kombinationsimpfung gegen Hepatitis A und B. Die Passivimpfung mit Gammaglobulinen wird nur noch selten angewandt. Zur Prophylaxe in der häuslichen Umgebung ist sie meist wenig erfolgreich, da die Infektion schon vorher stattgefunden hat.
Bei Reisen in Länder der Dritten Welt sind konsequente Einhaltung der Hygienemassnahmen vor Ort ("peel it, cook it or forget it") und die aktive Impfung rechtzeitig vor der Reiseantritt die besten Massnahmen zur Vorbeugung.


 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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