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keinkonsum,Sucht,Selbsthilfe,HIV,Drogen
 

Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



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Sucht und Selbsthilfe

 


SELBSTHILFE

S ich selbst helfen

E insamkeit überwinden
L ust am Leben
B eziehungen aufbauen
S olidarität spüren
T reffen und teilen
H
ilfe bekommen und geben
I nformationen sammeln
L eute treffen
F ähig werden
E igene Kraft spüren.

[KIBIS Schleswig-Holstein]


 

SELBSTHILFE

 

S chwierigkeiten überwinden
E rkennen und handeln
L ebensfreude tanken
B eziehungen aufbauen
S ich verantwortlich fühlen für die Gruppe
T eilnehmen und verstehen
H ilfe geben und nehmen
I nformationen sammeln
L eben gestalten
F ähigkeiten erkennen und stärken
E in Wir-Gefühl erleben.


[Dt. Sarkoidose Vereinigung]

 

 


 

Was sind Selbsthilfegruppen?

In einer Selbsthilfegruppe finden sich Menschen zusammen, die den Willen haben, sich selber zu helfen.
Jede/r ist für sich selbst verantwortlich und bringt sich frei mit seinen Problemen, Gefühlen und Ideen ein.
Die Menschen, die sich Selbsthilfegruppen anschließen, haben eines gemeinsam:

  • Sie wollen über sich, ihre Anliegen und ihre Sorgen reden.

  • Sie wollen anderen zuhören, die die gleichen oder ähnliche Probleme haben.

  • Sie wollen von den Erfahrungen der anderen lernen.

  • Sie wollen sich gegenseitig in ihrer problematischen Lebenssituation helfen.

In einer Selbsthilfegruppe teilen Menschen ihre Probleme, finden Lösungen und bleiben nicht mehr allein, denn: Gemeinsam erreicht man mehr.
Die Mitglieder einer Selbsthilfegruppe stehen in ähnlichen Lebenssituationen oder sind von vergleichbaren Schwierigkeiten betroffen. Das Ziel ihrer gemeinsamen Arbeit ist die Bewältigung sozialer, persönlicher oder krankheitsbedingter Belastungen.
Selbsthilfegruppen arbeiten zu unterschiedlichsten Problembereichen. Die Teilnahme lohnt sich bei fast jedem Anliegen oder bei schwierigen Lebenssituationen: bei andauernden seelischen oder sozialen Belastungen, bei gesundheitlichen Problemen, bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder in besonderen Lebenslagen.
Selbsthilfegruppen sind eine wertvolle Stütze zum Beispiel für Alleinerziehende, für chronisch Kranke und Behinderte, für Eltern kranker oder behinderter Kinder, für Menschen mit Suchterkrankungen, für psychisch Kranke und deren Angehörige, für Senioren, für Trauernde etc.

Selbsthilfegruppen sind keine Therapiegruppen und haben keine professionelle Leitung. Sie können keine Therapie ersetzen, sind aber häufig eine wertvolle Ergänzung dazu.
 


Selbsthilfegruppen zeichnen sich aus durch:

 

 

 

  • VerständnisOffenheit

  • Information

  • Erfahrungsaustausch

  • gegenseitige Unterstützung

  • geben und nehmen von Hilfe

  • gemeinsame Suche nach neuen Wegen

  • aktive Mitwirkung

  • Vertretung der eigenen Interessen ...

 

 

 


A E I O U – Die fünf Funktionen von Selbsthilfegruppen

 

Die Funktionen von Selbsthilfegruppen lassen sich mit fünf Begriffen beschreiben: Auffangen, Ermutigen, Informieren, Orientieren und Unterhalten. [aus: Herbert Janig: Die Wirkungen von Selbsthilfegruppen auf Lebensqualität und Gesundheit, in: selbsthilfegruppenjahrbuch (DAG SHG e.V.) 1999, S. 103-108]

A wie Auffangen:
Das erste und wesentlichste Ziel von Selbsthilfegruppen ist es, vor allem die neuen Gruppenmitglieder dort „abzuholen“, wo sie sich gemäß ihrer (Krankheits-) Entwicklung befinden. Verzweiflung, Einsamkeit, das Gefühl, alleine gelassen zu sein, insgesamt eine Situation der Desorientierung mit zumindest großer Deprimiertheit zu erleben, bildet das Grundmuster, mit welchem potentielle Gruppenmitglieder in der Hoffnung auf Hilfe durch Gleichgesinnte eine Selbsthilfegruppe aufsuchen. Daher sehen die Leiter der Selbsthilfegruppen es als wichtigste erste Aufgabe an, „im ersten Moment ein Beistand“ für diejenigen zu sein, die Anschluss suchen. Die Teilnehmer sollten so weit kommen, „...dass sie aus ihrer ganzen Verzweiflung herausfinden“. „Zu Beginn sollte“, berichtet eine Gruppenleiterin, „jeder, der zu uns kommt, die Möglichkeit haben, sein Leid zu schildern, wie es dazu gekommen ist“.

E wie Ermutigen:
Es muss jedem einzelnen Gruppenteilnehmer bewusst werden: „Ich will mir vor allem weiterhelfen, ... man muss schon ein bisschen Egoist sein, weil ich will gesunden“, um schließlich soweit zu kommen, sich zu denken: „O. K., die haben es alle geschafft. Das werde ich auch schaffen“. Das Ziel der Gruppe ist es auch, mitzuhelfen, die Erkrankung „erträglich zu machen, dass man trotzdem damit leben kann, und wieder mehr Lebensqualität und Lebensfreude zurückgewinnt“. Man sollte auch zu sich „ehrlich, offen, nicht verbohrt sein, nicht in seinen Problemen versinken“ und das „ganz von sich aus und nicht durch Zwang“.

I wie Informieren:
Das dritte wichtige Ziel ist es, Informationen an die Gruppenmitglieder zu geben, ihnen professionelle Hilfe zu vermitteln. Jede/r ist bestrebt, „den Betroffenen soviel Wissen wie möglich weiterzugeben“. Ein Ziel ist es, „dass man informiert wird, dass man vor allem auch durch Fachvorträge, Literaturhinweise usw. mehr über sein Leiden informiert wird und vielleicht das Leiden dann eher verkraften kann“.

O wie Orientieren:
Einen Kernbereich der Tätigkeiten von Selbsthilfegruppen stellt ihre Orientierungsfunktion durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch dar. Es treffen einander „Betroffene, die das gleiche Problem haben“, sie teilen „Erfahrung, Kraft und Hoffnung“. Die wesentliche Qualität des Erfahrungsaustausches in der Selbsthilfegruppe besteht offenbar darin, dass man sich an anderen orientieren kann durch „Aussprachemöglichkeiten mit Leuten, die selbst Erfahrungen haben“. Das Verstandenwerden von Menschen, die an der gleichen Krankheit leiden, bewirkt auch einen gewissen Solidarisierungseffekt, der jedem einzelnen hilft, seine Situation, sein Leiden, seine Ängste und Schuldgefühle leichter zu ertragen: „Es gibt keine Klassenunterscheide“, und für manche war es offenbar „...das erste Mal, dass mich jemand versteht, weil er die gleichen Probleme hat.“ Neben dem Gefühl, verstanden zu werden, was zu einer Beruhigung und zur Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit sich selbst beiträgt, der Solidarisierung durch die Gemeinschaft mit Gleichbetroffenen haben die andern Gruppenmitglieder auch eine gewisse Vorbildfunktion. Man kann „bei den anderen zusehen, was die tun, um selber besser damit umgehen zu können“ und „durch Beispiele sieht man ja, wie es einige schon geschafft haben und mehr Lebensqualität zurückgewonnen haben“.
 
U wie Unterhalten:
Die Bindung der Mitglieder untereinander, das Bilden von Freundschaften über den „fachlichen“ Kontakt hinaus ist für viele wichtig. Viele „wollen etwas unternehmen“, wünschen sich, dass „ein Wir-Gefühl aufgebaut wird“ oder „irgendwas gemeinsam unternommen wird“. Das geschieht, indem „wir uns zusammensetzen, um uns auch privat kennen zu lernen“ oder „zusammen Geburtstag feiern oder gar tanzen und lachen“. Allerdings warnen einige auch, denn „Selbsthilfe sollte kein Kaffeehausklatsch sein“.
 


 

Die verschiedenen Formen der Selbsthilfezusammenschlüsse:

Eine weitverbreitete Typologie (ISAB-Institut Köln) unterscheidet zwischen

1. Selbsthilfegruppen von Betroffenen

  • Gesprächsgruppen

  • Gruppen, die sich ausschließlich mit den Anliegen ihrer Mitglieder beschäftigen

  • Gruppen, in denen sich Menschen mit gleichen Problemen gegenseitig helfen

Beispiele: Gruppe „Ängste und Unsicherheiten“, Gruppe türkischer Frauen, Emotions Anonymous

2. außenorientierte Selbsthilfegruppen

  • Gruppen, deren Mitglieder sich selbst und anderen helfen wollen

  • Gruppen, die SozialpolitikerInnen, professionelle HelferInnen und die Öffentlichkeit über ihre Anliegen informieren möchten

  • Gruppen, die sich auch als Ansprechpartnerin für nicht der Gruppe zugehörige Betroffene verstehen

Beispiele: lokale Untergliederung der Dt. Multiple Sklerose Gesellschaft, der Rheuma-Liga und anderer Selbsthilfeorganisationen, Seniorengruppe, Elternverein krebskranker Kinder

3. Selbsthilfe-Initiativen und Selbstorganisationen

  • Gruppen, zu deren Mitgliedern häufig nicht-selbstbetroffene BürgerInnen zählen

  • Gruppen freiwilliger HelferInnen, die durch ihr soziales Engagement für sich selbst und andere etwas tun möchten

  • Gruppen, die sich weniger mit ihren persönlichen Problemen als mit denen von MitbürgerInnen oder mit einem sozial- oder gesundheitspolitischen Problem beschäftigen

Beispiele: Stadtteilinitiativen, Initiativen für Strafgefangene

4. Selbsthilfe-Projekte

  • vielfach aus Selbsthilfegruppen bzw. -initiativen entstanden

  • sind in der Regel von professionell Tätigen organisiert

  • z. T. als Dienstleistungsprojekte mit der Zielsetzung alternativer Arbeitsstrukturen und -formen

Beispiele: Kulturzentren, Notruf für vergewaltigte Frauen

 


 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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