Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.
3.) Psychotherapeutische Ebene: Wenn die Entgiftung nicht vollkommen im leeren Raum stehen soll, so ist in der Regel mindestens ein Minimum an psychotherapeutischer Begleitung notwendig, um in der besonders verwundbaren und verwundeten Zeit des Entzuges eine psychische Stabilisierung zu begünstigen.
Es gilt in einem ersten Schritt mit dem Klienten zusammen zu ermitteln, welche Rolle die Drogen für ihn einnimmt und wofür sie „gut“ ist. Oft gelingt hier im Rahmen des Entzuges nur ansatzweise ein Aufdecken unbewusster Verhaltens- und Erlebnisinhalte, die der Aufrechterhaltung des Drogenkonsums dienen. Aber auch dies setzt einen Prozeß in Gang, der weit über die Behandlung hinaus wirkt, wenn er gut genug gelingt.
In einem weiteren Schritt müssen die individuellen Ressourcen herausgefunden und diese sowie die eigene Wertschätzung und Daseinsberechtigung gestützt werden, um die Motivation für ein drogenfreies Leben zu stärken.
In der Regel ist es sehr sinnvoll, die Angehörigen mit einzubeziehen.
Schließlich sollte eine realistische individuelle Behandlungsplanung mit dem Patienten in enger Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle oder den anderweitig weiterbehandelnden oder –betreuenden Kollegen erfolgen.
Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145