Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.
Es hat sich in der Vergangenheit leider oft gezeigt, dass Eltern, die bei ihren Kindern Rauschmittelkonsum entdecken, nicht sofort und konsequent handeln. Zum einen haben sie wohl Angst weiter zu forschen, aus Sorge, ihr schrecklicher Verdacht könnte sich bestätigen. Zum anderen hindert die Angst vor Nachbarn daran, die Behandlung bei Fachleuten zu beginnen. Dabei steht fest, dass dem Süchtigen der Schritt in die Therapie erleichtert oder gar abgenommen werden muss, da er nicht mehr Herr seiner Entscheidungen ist und deshalb diesen Schritt hinauszögert. Der Leidensdruck der Sucht ist oft noch zu gering. Wegen falscher Einschätzung ihrer Situation meiden die Jugendlichen oft den Weg zur Beratungsstelle. In dieser Situation müssen die Eltern - müssen Sie - für Ihre Kinder handeln. Es soll hier aber auch eine andere Verhaltensform von Eltern aufgezeigt werden, die genauso schädlich sein kann wie die eben geschilderte: Es gibt Eltern, die ihre Kinder mit Misstrauen überfallen. Durch ihr ständiges Gerede über Rauschgifte und deren Gefahren provozieren sie geradezu den Wunsch, Rauschgift kennen zu lernen. So eigenartig es klingt: Es sind Drogenkarrieren bekannt geworden, die auf diese Weise begonnen haben. Es geht für die Eltern also auch darum, sich bei einem Verdacht besonnen zu verhalten und nicht hysterisch zu reagieren. Oder anders ausgedrückt: Sie dürfen keinesfalls in die Rolle eines Familiendetektivs verfallen.
Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145